
Studie Erweiterung und Umbau Zythus
abgeschlossen
Malters, 2026
Team: Sarina Burn, Lucia Spörri, Werner Weibel
Bilder: KOEX
Das rund 100 Jahre alte bestehende Wohn- und Geschäftshaus an der Luzernstrasse 67 in Malters soll saniert und mittels einem An- bzw. Neubau westseitig erweitert werden. Der erarbeitete Vorschlag zielt auf einen geringen Eingriff im bestehenden Gebäude und einer klaren Strukturierung im Neubau ab. Die Überarbeitung basiert auf einer bereits vorliegenden Projektierung sowie der dazugehörigen Rückmeldung seitens Baukommission. → Weitere Infos




Der Neubau steht zwar auf dem gleichen Sockel wie der Bestandesbau, rückt aber auf subtile Weise etwas von der Strasse zurück und ordnet sich damit dem Restaurant Muoshof sowie dem bestehenden Gebäude unter. Dies wird zusätzlich durch die flachere Dachneigung unterstützt, die Südansicht wird nach wie vor durch die beiden steilen Giebelseiten der aktuell bestehenden Gebäude geprägt. Die Architekt:innen schlagen vor, mittels der süd- und westseitigen Balkon- und Erkerschicht das Gebäude leichter wirken zu lassen. Diese Schicht orientiert aber die Wohnungen klar am öffentlichen Raum, ohne jedoch zu viel des Inneren Preis zu geben. Das grosse strassenseitige Vordach über dem Erdgeschoss bietet eine optimale Ausgangslage, um das dazwischenliegende Treppenhaus mit einer Begrünung zu versehen. Die Kletterpflanzen bieten im Sommer natürlichen Schatten, lassen aber im Winter aufgrund der abfallenden Blätter grosszügig Licht und Wärme ins Treppenhaus einfallen. Der Neubau wirkt insgesamt eigenständig und weist im Gegensatz zum bestehenden massiven Gebäude mit Lochöffnungen einen feingliedrigen, gefügten Charakter auf, was auf die angedachte Konstruktionsweise in Holz zurückgeführt werden kann.
Studie Erweiterung und Umbau Zythus
abgeschlossen
Malters, 2026
Team: Sarina Burn, Lucia Spörri, Werner Weibel
Bilder: KOEX
Das rund 100 Jahre alte bestehende Wohn- und Geschäftshaus an der Luzernstrasse 67 in Malters soll saniert und mittels einem An- bzw. Neubau westseitig erweitert werden. Der erarbeitete Vorschlag zielt auf einen geringen Eingriff im bestehenden Gebäude und einer klaren Strukturierung im Neubau ab. Die Überarbeitung basiert auf einer bereits vorliegenden Projektierung sowie der dazugehörigen Rückmeldung seitens Baukommission. → Weitere Infos




Der Neubau steht zwar auf dem gleichen Sockel wie der Bestandesbau, rückt aber auf subtile Weise etwas von der Strasse zurück und ordnet sich damit dem Restaurant Muoshof sowie dem bestehenden Gebäude unter. Dies wird zusätzlich durch die flachere Dachneigung unterstützt, die Südansicht wird nach wie vor durch die beiden steilen Giebelseiten der aktuell bestehenden Gebäude geprägt. Die Architekt:innen schlagen vor, mittels der süd- und westseitigen Balkon- und Erkerschicht das Gebäude leichter wirken zu lassen. Diese Schicht orientiert aber die Wohnungen klar am öffentlichen Raum, ohne jedoch zu viel des Inneren Preis zu geben. Das grosse strassenseitige Vordach über dem Erdgeschoss bietet eine optimale Ausgangslage, um das dazwischenliegende Treppenhaus mit einer Begrünung zu versehen. Die Kletterpflanzen bieten im Sommer natürlichen Schatten, lassen aber im Winter aufgrund der abfallenden Blätter grosszügig Licht und Wärme ins Treppenhaus einfallen. Der Neubau wirkt insgesamt eigenständig und weist im Gegensatz zum bestehenden massiven Gebäude mit Lochöffnungen einen feingliedrigen, gefügten Charakter auf, was auf die angedachte Konstruktionsweise in Holz zurückgeführt werden kann.