
Bushofdach Seewen
Wettbewerb
Seewen, 2025
Team: Lucia Spörri, Werner Weibel, Tamar Sommerstein (Emch & Berger), Alex Jenny (Emch & Berger)
Bilder: KOEX
Der vorliegende Projektvorschlag für das neue Bushofdach versteht sich als direkte Erweiterung des bestehenden Bahnhofgebäudes. Dabei wird durch Anbau und Überlagerung die bestehende Bausubstanz gestärkt und tritt durch die gleichzeitige Sanierung frisch in Erscheinung. Der neue Bahn- und Bushof Schwyz erhält eine seiner Bedeutung angemessene Grösse, Einheit und Strahlkraft. → Weitere Infos







Die Haupt-Personenunterführung zum Perron Mitte erhält neu einen grosszügigen und hellen Ankunftsbereich. Reisende haben ausreichend Platz, um sich nach ihrer Ankunft zu orientieren und ihre Weiterfahrt anzugehen. Für Wartezeiten wird ein Informations- und Aufenthaltsbereich unterhalb des bestehenden Vordaches bereitgestellt und lassen so die Bereiche der Hauptpersonenströme vor der Unterführung frei. Der erhaltene und überlagerte Teil des bestehenden Bahnhofsvordach bietet in Bezug auf dessen niedrigere Raumhöhe eine intime Atmosphäre und angenehme Aufenthalts- und Gesprächsumgebung. Bei schönem Wetter wird der dazugehörige westliche Sitzbereich unter dem Baum zum Sonnenplatz.
Es wird vorgeschlagen, die Nutzungsorganisation des Bahnhofgebäudes anzupassen. Das Projektteam erachtet die Einrichtung eines Cafés anstelle des heutigen Ladens als ideale Ergänzung zum neuen Ankunftsbereich unter dem Bushofdach. Der heutige Laden erhält einen neuen Standort im Bereich des südlichen, eingeschossigen Vorbaus des Bahnhofgebäudes. Die Ladenfläche kann dort vergrössert und optimal eingerichtet werden. Zudem ermöglicht die Verlegung eine verbesserte Anlieferungssituation und eine einfachere Erreichbarkeit von den Parkplätzen aus.
In Anlehnung an den bestehenden postmodernen Bahnhofbau schlägt das Projektteam auch für das Bushofdach sowie die Neugestaltung des Bahnhofgebäudes die Verwendung der Grundfarbe Rot vor. So sollen die bestehenden roten Bestandteile des Bahnhofgebäudes wieder in einem kräftigen Rotton erstrahlen. Die Betonstützen, welche das neue Bushofdach tragen, werden rot eingefärbt. Die Deckenuntersicht des neuen Bushofdaches wird lasiert und erhält damit einen leichten Glanz.
Im Gegensatz zur bisherigen Erscheinung des Bahnhofgebäudes wird die rote Farbe neu mit unterschiedlich hellen Grau- und Weisstönen kontrastiert, um eine helle und freundliche Gesamtwirkung zu erzeugen. Das Bushofdach wird geprägt durch die einbrennlackierten Lamellen, welche sowohl bei Tageslicht wie auch bei Kunstlicht als helle Fläche wirken. Die zumeist metallische Möblierung und Ausstattung auf den Bushaltekanten wird ebenfalls in hellen Grau- und Weisstönen vorgeschlagen und kontrastiert die rote Kopfsteinpflasterung.
Der südliche Anbau für die Veloparkierung wird mit den rückgebauten Bauteilen des abzubrechenden nördlichen Bahnhofbereichs erstellt. Die heutige Metallkonstruktion, bestehend aus H-Trägern und Stützen sowie Trapezblechdachfläche und Stirnblenden wird sorgfältig rückgebaut, gereinigt und erhält eine neue Oberflächenbeschichtung.
Bushofdach Seewen
Wettbewerb
Seewen, 2025
Team: Lucia Spörri, Werner Weibel, Tamar Sommerstein (Emch & Berger), Alex Jenny (Emch & Berger)
Bilder: KOEX
Der vorliegende Projektvorschlag für das neue Bushofdach versteht sich als direkte Erweiterung des bestehenden Bahnhofgebäudes. Dabei wird durch Anbau und Überlagerung die bestehende Bausubstanz gestärkt und tritt durch die gleichzeitige Sanierung frisch in Erscheinung. Der neue Bahn- und Bushof Schwyz erhält eine seiner Bedeutung angemessene Grösse, Einheit und Strahlkraft. → Weitere Infos







Die Haupt-Personenunterführung zum Perron Mitte erhält neu einen grosszügigen und hellen Ankunftsbereich. Reisende haben ausreichend Platz, um sich nach ihrer Ankunft zu orientieren und ihre Weiterfahrt anzugehen. Für Wartezeiten wird ein Informations- und Aufenthaltsbereich unterhalb des bestehenden Vordaches bereitgestellt und lassen so die Bereiche der Hauptpersonenströme vor der Unterführung frei. Der erhaltene und überlagerte Teil des bestehenden Bahnhofsvordach bietet in Bezug auf dessen niedrigere Raumhöhe eine intime Atmosphäre und angenehme Aufenthalts- und Gesprächsumgebung. Bei schönem Wetter wird der dazugehörige westliche Sitzbereich unter dem Baum zum Sonnenplatz.
Es wird vorgeschlagen, die Nutzungsorganisation des Bahnhofgebäudes anzupassen. Das Projektteam erachtet die Einrichtung eines Cafés anstelle des heutigen Ladens als ideale Ergänzung zum neuen Ankunftsbereich unter dem Bushofdach. Der heutige Laden erhält einen neuen Standort im Bereich des südlichen, eingeschossigen Vorbaus des Bahnhofgebäudes. Die Ladenfläche kann dort vergrössert und optimal eingerichtet werden. Zudem ermöglicht die Verlegung eine verbesserte Anlieferungssituation und eine einfachere Erreichbarkeit von den Parkplätzen aus.
In Anlehnung an den bestehenden postmodernen Bahnhofbau schlägt das Projektteam auch für das Bushofdach sowie die Neugestaltung des Bahnhofgebäudes die Verwendung der Grundfarbe Rot vor. So sollen die bestehenden roten Bestandteile des Bahnhofgebäudes wieder in einem kräftigen Rotton erstrahlen. Die Betonstützen, welche das neue Bushofdach tragen, werden rot eingefärbt. Die Deckenuntersicht des neuen Bushofdaches wird lasiert und erhält damit einen leichten Glanz.
Im Gegensatz zur bisherigen Erscheinung des Bahnhofgebäudes wird die rote Farbe neu mit unterschiedlich hellen Grau- und Weisstönen kontrastiert, um eine helle und freundliche Gesamtwirkung zu erzeugen. Das Bushofdach wird geprägt durch die einbrennlackierten Lamellen, welche sowohl bei Tageslicht wie auch bei Kunstlicht als helle Fläche wirken. Die zumeist metallische Möblierung und Ausstattung auf den Bushaltekanten wird ebenfalls in hellen Grau- und Weisstönen vorgeschlagen und kontrastiert die rote Kopfsteinpflasterung.
Der südliche Anbau für die Veloparkierung wird mit den rückgebauten Bauteilen des abzubrechenden nördlichen Bahnhofbereichs erstellt. Die heutige Metallkonstruktion, bestehend aus H-Trägern und Stützen sowie Trapezblechdachfläche und Stirnblenden wird sorgfältig rückgebaut, gereinigt und erhält eine neue Oberflächenbeschichtung.